Das im Februar 2018 eingereichte CRIMHUM-Projekt wurde für die Finanzierung genehmigt. Jetzt führen wir Vorbereitungsaktivitäten (Registrierung des Projekts bei nationalen Behörden, Vertragsfragen bei der Europäischen Kommission usw.) durch. Das Projekt sollte am 15. Januar 2019 gestartet werden.

In der Zwischenzeit wird unser Projektteam diese Site erstellen und mit den erforderlichen Informationen füllen.

Wir haben bereits die Facebook-Seite unseres Projekts gestartet, um Sie schnell über unser Projekt und seine Leistungen zu informieren.

Liste der 2018 ausgewählten Erasmus+ Projekte...

Die Karl-Franzens-Universität Graz war vom 28. April bis 2. Mai 2019 Gastgeber des Auftakttreffens und der Eröffnungskonferenz des CRIMHUM-Projekts.

 

An dieser Veranstaltung nahmen Vertreter der Partnerorganisationen teil: Universität Graz (Projektkoordinator / Österreich), Universität Potsdam (Deutschland), Aix-Marseille-Universität (Frankreich), Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Rijeka (Kroatien) Vilnius Universität (Litauen), Belarussische Staatliche Universität (Minsk, Belarus), Hrodna Staatliche Universität nach Yanka Kupala (Belarus), Lviv Nationale Universität nach Ivan Franko (Ukraine), Yaroslav Mudryi Nationale Rechtsuniversität (Kharkiv, Ukraine), National Universität „Odesa Law Academy“ (Ukraine), Belarussische Republikanische Union der Juristen (NRO, Belarus).

 

Moderiert wurden die Veranstaltungen von der Projektkoordinatorin Prof. Gabriele Schmölzer sowie den Projektmanagern Prof. Thomas Krüssmann und Priv.-Doz. Vadzim Samaryn.

 

Während des Auftakttreffens wurden das Projekt und die Teilnehmer vom Vizerektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Martin Polaschek, und vom Dekan der Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Johannes Zollner, begrüßt. Die Teilnehmer wurden von H.E. Oleksandr Scherba, Botschafter der Ukraine in Österreich, Mag. Andrei Yaroshkin im Namen von H.E. Alena Kupchyna, Botschafterin der Republik Belarus in Österreich, Abg.z.NR. Prof. Dr. Josef Smolle im Auftrag von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer begrüßt.

 

Die Projektkoordinatoren stellten die Hauptidee und -ziele sowie die Interaktionsformen der Projektpartner vor. Qualitätsmanager Vadzim Samaryn lieferte einen detaillierten Bericht über die wichtigsten Phasen und Inhalte der Projektumsetzung. Anschließend stellte Projektmanager Thomas Krüssmann die Partneruniversitäten aus der Europäischen Union (Programmländer) vor. Die Vertreter der Universitäten aus Belarus und der Ukraine stellten ihre Institutionen vor.

 

Am Abend besuchten die Teilnehmer im Namen des Bürgermeisters den Empfang im Rathaus, wo sie auch Informationen über Graz als Stadt der Menschenrechte erhielten (Grazer Menschenrechtsrat, Mag. Daniela Grabovac).

 

Der erste Teil des folgenden Tages umfasste eine breite Palette von Themen, einschließlich der Erörterung des Inhalts und des finanziellen Teils des Projekts, seiner Methodik und Prinzipien. Die Projektmanagern und logo wurden verabschiedet, Arbeitsgruppen gebildet und die geplanten Aktivitäten für 2019 besprochen. Die Teilnehmer diskutierten vorbereitete Strukturen der Nationalen Konzepte des neuen Masterstudiums und die Fragen für den Fragebogen sowie die Methodik seiner Durchführung.

 

 

Der vorläufige Inhalt der Lehrbücher wurde von den Nationalteams vorgestellt und diskutiert. Der letzte Teil der Veranstaltung war der Diskussion der im Rahmen des Projekts zu erwerbenden Bücher und Ausrüstungsgegenstände gewidmet.

 

Ein praktischer Teil der Konferenz waren Studienbesuche:

 

ein Besuch bei der Geschäftsführung des Oberlandesgerichts und der Staatsanwaltschaft der Steiermark (die Projektteilnehmer wurden über das System des Schulungssystems für Justiz- und Staatsanwaltschaftspersonal in Österreich informiert),

 

ein Besuch im Kriminalmuseum der Juristischen Fakultät der Universität Graz, wo die Exkursion von ihrem Direktor Priv.-Doz. MMag. DDr. Christian Bachhiesl geleitet wurde.

 

Die Gastuniversität organisierte für die Teilnehmer der Veranstaltung ein Stadtrundgang mit einem „Aufstieg“ auf den Schlossberg.

 

Teilnehmer aus Belarus und der Ukraine nutzten die Gelegenheit und besuchten das Schloss Eggenberg und den nahe gelegenen Park.

 

Nach der Umsetzung des Arbeitsprogramms der Veranstaltungen wurden alle geplanten Themen besprochen und eine solide Grundlage für die weitere fruchtbare und barrierefreie Arbeit mit den Projektkoordinatoren und Partnerorganisationen gelegt.

 

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Im Rahmen des Herren Ralf Rahders', Leiter des Referat Erasmus+: Higher Education - Internationaler Capacity Building der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) Besuches zu Belarus wurde die Monitoring des Projektes "Modernisierung der Masterprogramme für künftige Richter, Staatsanwälte und Ermittler in Bezug auf den europäischen Menschenrechtsstandard Rechte" (CRIMHUM) vom Nationalen Erasmus+ Büro zu Belarus a21. November 2019 durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von CRIMHUM Projektmanager Dr. Aleh Maroz und Dr. Vadzim Samaryn besucht, sowie Vertreter von Projektteams aus der  Belarussischen Staatlichen Universität (Dozent des Lehrstuhls für Strafrecht, Master of Laws Kiryl Zakhilko) und Yanka Kupala Staatliche Universität Hrodna (Dozent des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozess und Kriminalistik, Dr. Uladzimir Sorkin).

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Nationalen Erasmus+ Büros, Alena Belanovich, das Projekt selbst und die Höhe seiner Entwicklung wurden durch den Projekt Qualitätsmanager Dr. Vadzim Samaryn präsentiert.

Die Präsentation wurde mit einer Diskussion über die finanzielle Abwicklung des Erasmus+ Projekte beendet. Herr Ralf RAHDERS gestellte Fragen über die Machbarkeit des Projekts.

 

 

 

Kiryl Zakhilko präsentierte die Ergebnisse der Befragung von Absolventen, legte den Grundstein für das Konzept des Master-Programm in der Strafjustiz  (Version - Belarus).

 

Im Allgemeinen wurde die Entwicklung des Projektes positiv bewertet.

 

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Der Monitoringbesuch von Vertretern des Nationalen Erasmus+ Büros in der Ukraine Ivanna Atamanchuk und Petr Kraynik zur Yaroslav Mudryi Nationale Rechtsuniversität fand am 19. Dezember 2019 statt. Der Besuch wurde gezielt, um mit der Umsetzung und Erfüllung der Verpflichtungen von ukrainischen Partneruniversitäten für das CRIMHUM Projekt kennenzulernen. Gemäß den Zielen des Projektes, ein Programm neuen Master in Strafverfahren wird entwickelt und eingeführt werden, und eine Reihe Lehrbücher vorbereitet.

 

Während des Monitoring wurde Treffen mit dem Vertreter des nationalen Projektkoordinator - Ivan Franko Nationaluniversität Lviv - Dr. Vasyl Lutsyk, Vizerektor der Nationaluniversität "Odesa Rechtsakademie" Prof. Vyacheslav Tulyakov und Projektkoordinatoren am Yaroslav Mudryi Nationale Rechtsuniversität Dr. Alexander Chastnik und Dr. Alla Grinchak, Prof. Thomas Krüssmann als Vertreter des Grantholder (Universität Graz, Österreich) sowie mit den Mitgliedern der Gruppe von Entwicklern von Lehrbüchern Prof. Bogdan Golovkin (Teamleiter) stattgefunden.

 

 

Das Monitoring Experten haben auch mit Erstsemester-StudentInen gesprochen.

 

Im Allgemeinen wurde die Entwicklung des Projektes positiv bewertet.

 

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Dass im Rahmen von CRIMHUM der Austausch mit der "professional community" groß geschrieben wird, zeigt die erste internationale Konferenz zur Verbreitung der CRIMHUM Ergebnisse, die im Februar 2020 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ivan Franko Nationaluniversität von Lviv stattfand.

 

Angereist waren nicht nur VertreterInnen der CRIMHUM-Partneruniversitäten, sondern auch eine große Anzahl von FachkollegInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen aus der Westukraine.

 

Das Themenspektrum der großteils auf Ukrainisch gehaltenen Vorträge reichte von aktuellen Entwicklungen im materiellen Strafrecht der Ukraine bis hin zur Rolle der EGMR-Judikatur im Strafprozess. Ein Roundtable über aktuelle Strafjustiz-Reformen in der EU, Belarus und der Ukraine bot den Rahmen für vielfältige Diskussionen, die vor allem von den NachwuchswissenschaftlerInnen mit Interesse aufgenommen wurden.

 

Als Ergebnis der Konferenz wurde ein Konferenzband mit dem Titel "Criminal Justice in Preparation of Future Judges, Prosecutors, Investigators with Respect to European Standards of Human Rights" zusammengestellt und in Druck gegeben.

 

 

!!! Für diejenigen, die an der Konferenz teilgenommen haben: Bitte beantworten Sie einige Fragen in unserer Umfrage nach der Konferenz!

 

 

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